Täglich werden 15.000 Blutspenden für Operationen, für die Behandlung schwerer Krankheiten wie z.B. Krebs und zur Versorgung von Unfallopfern benötigt. Bereits 2 Millionen Menschen spenden in Deutschland regelmäßig Blut. Doch dieses Engagement wird in Zukunft nicht ausreichen.
In den nächsten Jahren werden aufgrund der Bevölkerungsentwicklung viele bisherige Spenderinnen und Spendern, die sich teilweise über Jahrzehnte hinweg mit Ihrer Blutspende für andere Menschen engagiert haben, altersbedingt nicht mehr spenden können (Altersgrenze 68 Jahre). Bereits heute liegt das Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender in vielen Einrichtungen bei über 50 Jahren.
Angesichts dieser Entwicklungen verstärkt die Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wieder Maßnahmen in diesem Themenfeld. Zentrales Ziel ist es, junge Erwachsene als neue Spenderinnen und Spender zu gewinnen und nachwachsende Spendergenerationen zur Spende zu motivieren.